VERMARKTUNGSHILFEPROJEKT UNGARN 2010 - Chancen für kleine und mittelständische Unternehmen aus den neuen Bundesländern

Hintergrund des Projekts
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat auch im Jahr 2010 wieder das weltweite Förderprogramm „Vermarktungshilfeprojekt“ aufgelegt.
Der Auftrag zur Durchführung des Vermarktungshilfeprojektes in Ungarn ging auch dieses Jahr an die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK).
Projektschwerpunkt
Das Projekt konzentriert sich auf die Kunststoff-, Verpackungs- sowie Papierindustrie.
Das wichtigste Lieferland Ungarns für Kunststoffe ist Deutschland. Abnehmer für Kunststoffprodukte sind unter anderem die Bauwirtschaft, speziell für die Wärmedämmung, und die Kfz-Industrie. Darüber hinaus spielt der Verpackungsmittelsektor eine wichtige Rolle. Insgesamt weist die Verpackungsindustrie einen großen Bedarf an importierten Verpackungsmaterialien und -mitteln auf, da die ungarische Produktion zur Deckung der Inlandsnachfrage nicht ausreicht. Die Papierindustrie ist ebenfalls stark auf Importe angewiesen.
Projektziel
Ziel des Projektes ist es, kleine und mittelständische Unternehmen aus den neuen Bundesländern zu unterstützen, die ihr Geschäftsengagement um Aktivitäten auf dem ungarischen Markt erweitern möchten und dafür einen seriösen und sachkundigen Partner zur Unterstützung vor Ort benötigen.
Die finanzielle Förderung des BMWi bietet zusammen mit der Markterfahrung und dem Know-How der DUIHK bei der Geschäftspartnersuche eine hervorragende Möglichkeit zum Einstieg in die attraktiven ungarischen Märkte.
Projektumfang und Leistungen
- Zentrale Informationsveranstaltung am 22. Juni 2010 in Dresden (Teilnahme kostenlos).
Alternativ können unverbindliche Beratungsgespräche bei interessierten deutschen Unternehmen vor Ort vereinbart werden. - Pre-Market Check: Beurteilung der Absatzchancen auf dem ungarischen Markt
- Erstellung einer branchenspezifischen Marktanalyse für Ungarn
- Firmen- und Produktblätter der Projektteilnehmer für potenzielle ungarische Partner
- Vorstellung der deutschen Teilnehmer auf der Webseite der DUIHK
- Individuelle Suche potenzieller, ungarischer Geschäftspartner für jeden Projektteilnehmer
- Kooperationsbörse: persönliche Gespräche zwischen ungarischen und deutschen Firmenvertretern in Budapest
- Bonitätsprüfung der potenziellen, ungarischen Partner
- Beratung und Unterstützung bei der konkreten Angebots- und Vertragsgestaltung sowie bei bilateralen Folgetreffen
Projektteilnehmer
Am Projekt können kleine und mittelständische Unternehmen aus den neuen Bundesländern sowie aus Berlin teilnehmen, die in der Kunststoff- und Verpackungsindustrie sowie der Papierindustrie tätig sind. Angesprochen sind aber auch Firmen, die innovative Technologien, Anlagen, Maschinen oder Produkte für diese Branchen anbieten.
Teilnahmeberechtigung
- KMU aus den neuen Bundesländern mit bis zu 250 Mitarbeiter
- Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. €
- KMU dürfen nicht zu 25% oder mehr im Besitz eines größeren Unternehmens sein
Zeitlicher Ablauf
- Den genauen Ablauf des Projektes können Sie dem online verfügbaren Ablaufplan entnehmen.
Ort und Zeit
- kostenloses und unverbindliches persönliches Beratungsgespräch in ihrer Nähe oder bei Ihnen vor Ort
- Kooperationsbörse am 29-30. November 2010 in Budapest
Kosten
- Entstehende Kosten und Auslagen übernimmt das BMWi
- Eigenanteil der Teilnehmer von nur 750.- Euro und die Reisekosten zum Kooperationstreffen in Budapest
Anmeldung
zur kostenlosen Beratungsgespräch
- Online oder Anmeldeformular per Fax an die DUIHK,
- Anmeldeschluss: 25. August 2010
zur Teilnahme am Vermarktungshilfeprojekt
- Antrag, Fragebogen und De-minimis Bescheinigung per Post oder Fax an die DUIHK
- Teilnehmerzahl an dem Vermarktungshilfeprojekt: max. 12 deutsche Unternehmen
- Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt
- Anmeldeschluss: 20. September 2010
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