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Geschichte

Die DUIHK wurde am 7. Mai 1993 gegründet. Sie kann jedoch auf eine hervorragende, fast neunzig Jahre lange Tradition unternehmerischen Handelns zurückschauen.

Die Vorläuferin

1920
Bereits im Jahr 1920 wird die „Deutsch-Ungarische Handelskammer in Budapest“ gegründet. Sie ist gemeinsam mit der Deutschen Wirtschaftskammer für Österreich die erste Gründung einer deutschen Auslandshandelskammer nach dem Ersten Weltkrieg und hat bis 1945 Bestand.

Jahrzehnte ohne gemeinsame Kammer

1945
Nach Kriegsende wird Deutschlands Außenwirtschaft unter die Kontrolle der Alliierten gestellt. Die Joint Export Import Agency (JEIA) schießt 1947 die ersten handelsvertragsähnlichen Abkommen mit ausländischen Staaten - mit Ungarn im September dieses Jahres. Bis in die sechziger Jahre hinein bildet dieses Abkommen die Grundlage für den (west-)deutsch-ungarischen Warenverkehr.

1949
Ungarn wird eine Volksdemokratie nach Vorbild der UdSSR. Als Gründungsmitglied des „Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe“ (RGW) wird es in die sowjetisch dominierte osteuropäische Wirtschaftsordnung integriert. Die Wirtschaftsbeziehungen mit der DDR werden bis 1989 auf planwirtschaftlicher Grundlage im Rahmen des RGW abgewickelt.

1963
Im November wird in Budapest die „Handelsmission“ der Bundesrepublik errichtet.

1968
Ungarn beginnt innerhalb des planwirtschaftlichen Systems mit der Einführung marktwirtschaftlicher Instrumente. Dies ermöglicht auch eine engere Kooperation mit westlichen Unternehmen. Mitte 1973 gibt es bereits über 100 (west-)deutsch-ungarische Kooperationen.

1974
Als erstes deutsch-ungarisches Joint-Venture-Unternehmen entsteht die Sicontact Kft. unter Beteiligung von Siemens.

1986
Zwischen der Bundesrepublik und Ungarn wird ein Investitionsschutz- und Förderabkommen abgeschlossen.

Die Gründung der DUIHK

1989
Im Dezember, wenige Wochen nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems, beginnen der Deutsche Industrie- und Handelstag und der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft mit den Vorbereitungen zur Schaffung einer Deutsch-Ungarischen Handelskammer.

1990
Im November 1990 wird das Delegiertenbüro der deutschen Wirtschaft als Vorgängerorganisation der DUIHK errichtet. Die Leitung übernimmt Frau Eva Dude.

1991

In Ungarn fällt das Außenhandelsmonopol des Staates, 1991 verfügt das Land über die attraktivsten Joint-Venture-Regelungen aller osteuropäischen Reformstaaten.

1993
Am 7. Mai 1993 gründen 47 Unternehmensvertreter die „Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer“ (DUIHK). Erster Präsident wird Dr. Hans Messer (Messer Griesheim GmbH, Frankfurt/M.), geschäftsführendes Vorstandsmitglied wird Eva Dude. Bereits im ersten Jahr ihres Bestehens wächst die Zahl der Mitglieder auf 350 Unternehmen.

1999
Die DUIHK weiht im Beisein des ungarischen Ministerpräsidenten Orbán und DIHT-Präsident Stihl ihren neuen Sitz in der Lövőház utca ein.

2008
In Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Glos und Ungarns Ministerpräsidenten Gyurcsány begeht die DUIHK in der Budapester Nationalgalerie ihr 15-jähriges Jubiläum.

2010
Die DUIHK ist mit knapp 900 Mitgliedern die größte bilaterale Unternehmensorganisation in Ungarn. Sie bearbeitet jährlich rund 2500 Firmenanfragen, ihre Webseite wird monatlich von fast 30.000 Nutzern besucht.

Ansprechpartner

Zsuzsanna SIPKA
Tel: +36 1 345 7637
Fax: +36 1 315 0744
E-Mail: sipka(at)ahkungarn.hu

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