Wissenszentrum schult Dozenten

Am 11. Juni 2018 lud das Deutsch-Ungarische Wissenszentrum (DUWZ) zu seinem Dozententreffen für die erste Energy Scouts Schulung ein. Mária Boros-Huber, Geschäftsführerin des DUWZ, unterstrich in ihrer Begrüßungsrede die Relevanz von Young Energy Europe für das Qualifizierungsangebot des DUWZ. Ferner legte Boros-Huber dar, inwiefern aus ihrer Sicht die Sensibilisierung von jungen Mitarbeiter/innen im Betrieb den Energie- und Ressourcenverbrauch am Arbeitsplatz positiv beeinflusst. Dabei konzentrierte sie sich insbesondere auf die heterogene Zusammensetzung der Teilnehmergruppen aus verschiedenen Unternehmensbereichen, die dazu führt, dass junge Arbeitnehmer/innen, die überwiegend keine Affinität oder Vorkenntnisse im Thema Energieeffizienz vorweisen können, dazu geschult werden sollen, ihren eigenen positiven Beitrag zu leisten, um bisher nicht entdeckte oder nicht genutzte Energieeinsparungspotentiale nutzbringend zu verwerten.

Bálint Lengyel, Projektkoordinator Young Energy Europe, betonte in seinem Vortrag zunächst die Zielsetzungen und die Nützlichkeit der Energy-Scouts Schulung für teilnehmende Unternehmen. Ziel müsse es sein, neben der Stärkung des Umweltbewusstseins Synergie-Effekte mit den unternehmenseigenen EUREM EnergyManagern zu erschließen. Hierbei sollen die angehenden Energy Scouts den EnergyManagern helfen, dynamische und innovative Lösungen für das betriebliche Energiemanagement zu finden, die sich in eigens dafür herausgearbeiteten Energieeffizienzprojekten manifestieren. Darüber hinaus beschrieb Lengyel den konkreten Ablauf der Schulung und erklärte die Gliederung der Lehrinhalte.

Im Anschluss diskutierten (Fach-)Dozenten, Trainer und das DUWZ-Team die Nuancen einer sinnvollen Konzipierung des Schulungsverlaufs. Es herrschte Einvernehmen darüber, dass etwaige inhaltliche Überschneidungen zwischen den Workshop-Modulen aufgrund der zeitlichen Begrenzung auf fünf Module möglichst vermieden werden sollten. Vielmehr sei das eigenständige Nacharbeiten des Unterrichtsstoffs zielführend, um sich effektiv auf die monatlich stattfindenden Einheiten vorzubereiten. Darüber waren sich die Diskutant/innen einig, dass die Curricula Ungarns länderspezifischen Gegebenheiten in besonderem Maße angepasst werden müssen. Abschließend erhielten die Dozent/innen die Möglichkeit, sich mit den Messinstrumenten vertraut zu machen und erste Messversuche vorzunehmen.