Aktionsplan zur Wirtschaftsförderung

Am Donnerstag kündigte Finanzminister Mihály Varga einen „Aktionsplan zur Wirtschaftsförderung“ an, mit dem das Wirtschaftswachstum auch mittelfristig auf einem hohen Tempo zu halten. Das Programm enthält sowohl steuerliche Maßnahmen als auch Schritte zur Reduzierung von bürokratischen Lasten.

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Die wichtigsten Elemente des Aktionsplans sind:

  • Senkung der Sozialbeitragssteuer um 2 Prozentpunkte auf 17,5% ab 1. Juli 2019
  • Senkung der Kleingewerbesteuer („kiva“) von 13 auf 12% ab 1. Januar 2020
  • Abschaffung der vereinfachten Unternehmersteuer („eva“)
  • Senkung der Werbesteuer auf 0% (gültig bis 31. Dezember 2022)
  • Senkung der MwSt. bei gewerblichen Unterkünften von 18% auf 5%
  • Abschaffung der bisher jährlich im Dezember zu leistenden Steuervorauszahlung
  • Die Obergrenze der Steuervergünstigung für Investitionen soll schrittweise gesenkt werden. 2020 kann die Steuervergünstigung bei Kleinunternehmen ab 300, bei mittelständischen Unternehmen ab 400 Millionen Forint, 2021 ab 200 bzw. 3000 Millionen und von 2022 an ab 50 bzw. 100 Millionen Forint in Anspruch genommen werden.

Die Abschaffung der bisher jährlich im Dezember zu leistenden Steuervorauszahlung hatte die DUIHK zuletzt auf einer gemeinsamen Arbeitsgruppensitzung mit dem Finanzministerium, dem Ministerium főr Innovation und Technologie und der Investitionsagentur HIPA Anfang April des Jahres vorgeschlagen.

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