Bosch erweitert Werkzeug-Produktion in Miskolc

Am 4. Dezember verkündete die Robert Bosch Power Tools Kft., eine neue Werkshalle an ihrem Sitz in Miskolc zu errichten.

  • © Bosch Ungarn

Bosch plant, die in einem gemieteten Gebäude laufenden Tätigkeiten des Werks Miskolc auf das eigene Gelände zu verlegen. Der Gesamtwert der Investition beträgt 13,9 Mrd. Forint. Durch die Verlegung der Tätigkeiten in eine neue Werkshalle setzt das Unternehmen laut einer Pressemitteilung die Produktion auf einer größeren Fläche fort, wodurch Komplexität und Kosten reduziert werden. Ferner bedeutet die Neuorganisation auch weitere Wachstumsmöglichkeiten. Das Projekt wird von der Regierung mit Zuschüssen in Höhe von rund 3,4 Mrd. Forint gefördert. In der neuen 20.000 qm großen Halle werden 1.200 Mitarbeiter der Miskolc-Werkzeugfabrik beschäftigt sein. Im neuen Gebäude befinden sich Büros, eine Kantine, Labore und 100 neue Parkplätze. Der Bau der Halle hat bereits begonnen und wird voraussichtlich Ende 2019 fertig gestellt sein.

"Die Werte von Bosch - Fachwissen, Engagement und das bedingungslose Bekenntnis zu Qualität - kennzeichnen das Werk. Unsere Ergebnisse, wie diese nun angekündigte Investition, beweisen, dass wir auf diesen Werten eine stabile Zukunft aufbauen können", sagte László Fükő, Geschäftsführer der Robert Bosch Power Tools Kft. 

"Robert Bosch Power Tool errichtet in Miskolc ein europäisches Kompetenzzentrum für Akkumulatoren und erweitert seine Kapazitäten im Werkzeugbau in Miskolc", sagte Außenminister Péter Szijjártó. Das Verhältnis zwischen Ungarn und der deutschen Maschinenbauindustrie sei traditionell hervorragend. Rund 29 Prozent der Investitionen in Ungarn würden von deutschen Investoren getätigt, fügte er hinzu. "Laut der Konjunkturumfrage der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer sind die hier tätigen deutschen Unternehmen mit ihren Investitionen in Ungarn zufrieden, 84 Prozent von ihnen würden erneut in Ungarn investieren", erklärte der Minister.

 

 

Zurück