Erste Bank Hungary übergibt Fintelligence Lab

Am 15. Oktober haben Finanzminister Mihály Varga (M., r.) und der Vorstandschef der Ersten Bank Hungary Zrt., Radován Jelasity (M., l.), ein Finanzlabor, ein sogenanntes Fintelligence Lab an der Wirtschaftsfakultät der Universität Debrecen übergeben.

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"Das verantwortliche Wirtschaften mit Geld bedeutet ein Leben langes Lernen", sagte Varga. Die Regierung habe dies erkannt und eine entsprechende Strategie ausgearbeitet, um das Finanzbewusstsein der Bevölkerung zu entwickeln. Alle Altersklassen sollen in das Lernprogramm einbezogen werden, besonders aber junge Menschen, daher habe man sich dazu entschieden, den Finanzunterrricht innerhalb des staatlichen Erziehungswesen zu standardisieren. Ein hervorragendes Mittel hierzu sei das Fintelligence Finanz-Edukationsnetz, wo Studenten durch erfahrungsbasierten Wissenstransfer in das Thema eingeführt werden, schloss der Minister.

Jelasity bezeichnete den Mangel an Finanzkenntnissen als "ein Hindernis für Entwicklung". Das mit Unterstützung der Ersten Bank eingerichtete Finanzlabor in Debrecen hat auch zum Ziel, die Entwicklung des Finanzbewusstseins und der Finanzkultur mit modernster Technik zu unterstützen.

Der Universitätsrektor Zoltán Bács (r.) erklärte, dass die 36 speziell ausgestatteten PCs des Fintelligence Lab vor allem den Studenten des Studiengangs Finanzen-Rechnungslegung die Möglichkeit bieten werden,  die neuesten Technologien und Anwendungen der Finanzwelt kennen zu lernen. Künftig sollen aber auch sonstige Studenten der Universität Zugang zu praxisorientierten Finanzkursen haben, und auch städtische Mittelschüler werden an interaktiven Finanz-Stunden teilnehmen können.

Der Generalsekretär des Ungarischen Bankenverbandes, Levente Kovács (2.v.l.), kündigte nach der Eröffnung der Labore in Miskolc und Debrecen die Ausgestaltung weiterer Fintelligence Labs in Pécs, Budapest, Szeged und Kolozsvár (Cluj Napoca/ Klausenburg) mithilfe der materiellen und fachlichen Unterstützung von Banken an.

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