BMW und Regierung signieren Vereinbarung zum Standort Debrecen

Am 12. Oktober unterzeichneten die BMW Group und Ungarns Regierung eine Vereinbarung zur Errichtung des BMW-Werkes in Debrecen.

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Hierfür unterzeichneten der Vorstand Produktion der BMW Group, Oliver Zipse (l.), Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (M.) und Debrencens Bürgermeister László Papp (r.) entprechende Dokumente, die die staatliche Förderung und weitere Maßnahmen festhalten.

"Für Ungarn werden sich die 12,3 Mrd. Forint, mit denen die Regierung die Investition von BMW in Debrecen fördert, reichlich auszahlen", sagte Szijjártó. Er verkündete ferner, dass man für das BMW-Werk einen neuen Knotenpunkt auf der Autobahn M35 anlegen, die Verbindungsstraße auf 2x2 Spuren ausweiten, ein Containerterminal mit elektrifizierten Bahnanbindung errichten sowie neue Telekommunikations- und Gasanschlüsse anlegen werde. In dem Werk sollen dem Minister zufolge jährlich 150.000 Fahrzeuge gebaut und nun über 1.000 neue Arbeitslpätze geschaffen werden. Szijjártó würdigte Deutschland als größten Investor und Handelspartner Ungarns, 6.000 deutsche Unternehmen beschäftigen hierzulande 300.000 ungarische Mitarbeiter, die ungarischen Exporte nach Deutschland würden in diesem Jahr 30 Mrd. Euro übersteigen.

Zipse erklärte: "Wir haben mehr als 160 europäische Standorte überprüft, bevor wir in Debrecen fanden, was wir suchten." Ausschlagebend bei der Entscheidung waren u.a. die Haltung der Stadt, die gute Infrastruktur, das Vorhandensein der benötigten Liegenschaft sowie die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte bzw. die Verpflichtung von Regierung und Stadt, entsprechende Ausbildungen zu starten. Laut Zipse werden 2019 die Erdarbeiten begonnen, nach der Ausgestaltung der Umwelt-Infrastruktur folgen die Bauarbeiten, später werden die Maschinen und Roboter installiert.

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