Staat fördert Betriebskinderkrippen deutlich stärker

Sowohl Eltern als auch die Betriebe genießen die Vorteile von Betriebskindergärten. Der ungarische Staat hat die Vorteile auch für die Wirtschaft erkannt und will die Gründung von Betriebskinderkrippen fördern.

  • © clipdealer.de

Die ungarische Regierung erleichtert und unterstützt künftig die Einrichtung von Krippen am Arbeitsplatz deutlich stärker.

Damit will sie einerseits den Wiedereinstieg der Eltern in das Berufsleben vereinfachen, aber andererseits auch die Unternehmen unterstützen. Eltern können dadurch früher wieder ihrem Beruf nachgehen, haben ihre Kinder stets in der Nähe und auch die zeitliche Flexibilität einer solchen Krippe ist nicht außer Acht zulassen, da sie sich den Arbeitsabläufen des Betriebes anpasst.

Die Einrichtung von Betriebskinderkrippen wird nun mit mehreren Instrumenten gefördert. Zum einen werden die sachlichen Auflagen für die Unterhaltung gegenüber öffentlichen Krippen vereinfacht. Zum zweiten werden die Anforderungen an das Personal gelockert, sodass auch Betreuer ohne spezielle Berufsausbildung, aber mit einer entsprechenden Schulung eingesetzt werden können. Und drittens erhöht der Staat die finanzielle Förderung: der Zuschuss zum Betrieb von Betriebskinderkrippen erhöht sich künftig deutlich, Kosten können von der Steuer abgesetzt werden, und die Eltern können die teilweise Erstattung der Krippengebühren beantragen.

Betriebskrippen haben für die Arbeitgeber mehrere Vorteile. Der Arbeitskräfteausfall minimiert sich und es fallen geringere Recruitingskosten für (Ersatz-)Mitarbeiter an. Zudem tragen sie zu einer höheren Motivation der Eltern am Arbeitsplatz und somit zu mehr Effizienz bei. Zudem darf die positive Wirkung auf das eigene Employer Branding nicht vergessen werden.

Unter nachstehendem Link finden Sie eine ausführliche Information zu den neuen Regelungen für Betriebskinderkrippen.

Download

Zurück