Im Rahmen der ersten Reise eines deutschen Außenministers nach Ungarn seit 2019 traf Außenminister Dr. Johann Wadephul am Montag bei der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer mit Vertretern deutscher Unternehmen und deutscher Niederlassungen in Ungarn zusammen.
Bei einem gemeinsamen Roundtable, an dem auch Wirtschafts- und Energieminister István Kapitány sowie die Staatssekretärinnen Dr. Ágnes Fábián und Dr. Judit Zolnay teilnahmen, standen die Perspektiven der Wirtschaft im Mittelpunkt. Die Unternehmen berichteten über Chancen für eine intensivere deutsch-ungarische Zusammenarbeit sowie über Herausforderungen, die politische Flankierung auf deutscher, ungarischer oder auch europäischer Ebene erfordern.
Besonders diskutiert wurden Themen aus den Bereichen:
✅ Automotive, Mobilität
✅ Energie
✅ Sicherheit und Verteidigung
✅ Wettbewerbsfähigkeit Europas
✅ Resilienz von Wertschöpfungs- und Lieferketten
Weitere Themen des Handels, der Telco-Branche und IT/Innovation konnten in einem Nachfolgegespräch adressiert werden.
Bereits am Vormittag erhielt die mitreisende deutsche Wirtschaftsdelegation in den Räumen der Deutsche Telekom IT Solutions in einem High-Level-Briefing mit versierten Gesprächspartnern Einblicke in die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung Ungarns nach dem Regierungswechsel.
Der Austausch hat deutlich gemacht: Der politische Neustart zwischen Deutschland und Ungarn kann und muss auch neue Impulse für die wirtschaftliche Zusammenarbeit setzen. Entscheidend wird sein, den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft fortzuführen und gemeinsam attraktive Rahmenbedingungen für Investitionen und Wachstum zu schaffen.